Friedhelm Bender mit überzeugender Mehrheit zum BM-Kandidaten der SPD Runkel gewählt

Die Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Runkel hat Friedhelm Bender erneut zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Runkel am 26. Mai 2019 nominiert. Somit sind die Mitglieder der Empfehlung des Vorstands gefolgt und haben den amtierenden Bürgermeister mit über 80% zum dritten Mal in Folge ins Rennen um den Sitz im Runkeler Rathaus geschickt.  

Friedhelm Bender
v.l.n.r.: Heiner Etzold, Franz Becker, Manfred Jost, Friedhelm Bender, Lothar Hautzel, Tobias Eckert, Christian Janevski

In seiner ausführlichen Bewerbungsrede erläuterte Bender sein Wahlprogramm. Für seine dritte Amtszeit möchte Bender den vorbildlichen Bildungsstandort Runkel weiter ausbauen. Kinder und Jugendliche sind gerade im ländlichen Bereich unabdingbar für eine erfolgreiche Zukunft, daher sollen gerade im Bereich Bildung und Erziehung keine Mittel eingespart werden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Erhaltung der Attraktivität der Stadt Runkel als Lebensmittelpunkt für junge Familien. Dazu gehöre für Bender auch das Runkeler Buschen, welches gerade CDU und Bürgerliste ein Dorn im Auge ist. Leider sei diese Maßnahme notwendig um gerade jungen und älteren Mitbürgern eine sichere und planbare Mobilität zu ermöglichen, die im ländlichen Raum durch die verfehlte Infrastrukturpolitik der schwarz-grünen Landesregierung nicht mehr gewährleistet ist.

Ein weiteres Ziel ist, neben der Erhaltung der Ortskerne durch Fördermaßnahmen wie IKEK, weitere Neubaugebiete auszuweisen um dem Problem der Landflucht entgegenzuwirken. Hierzu stellte Bender klar, dass die vorgesehen Haushaltsposten zum Erwerb neuer Grundstücke durch die Stadt von CDU, Bürgerliste & Grüne von 205.000€ auf 5.000€ zusammengestrichen wurde, gerade die CDU und deren Kandidat aber argumentierten, dass der Bürgermeister keine ausreichenden Maßnahmen treffe um dem Wegzug aus der Stadt Runkel entgegenzuwirken.

Das Thema Haushalt und Finanzen, dessen Zustand ebenfalls gerne Friedhelm Bender angelastet wird eines seiner weiteren Themen sein. Ziel sei es Schulden abzubauen, aber ohne die Stadt kaputtzusparen. Mit einem rigorosen Sparkurs wie von der Runkeler Unionspartei vorgesehen könne es keine Zukunft geben. Es müsse weiter investiert werden um mehr Einnahmen erzielen zu können, auch durch die Erschließung weiterer Gewerbegebiete. Wichtig war es dem Kandidaten klarzustellen, dass, entgegen der hartnäckigen Behauptungen der politischen Gegener Bender sein allein für den Zustand der Stadtkasse verantwortlich, mehr als 18 Millionen aktuellen Verbindlichkeiten aus Verträgen und Versäumnissen resultieren die z.T. weit vor seiner Amtszeit geschlossen wurden.

Friedhelm Bender, der die Geschicke der Stadt Runkel seit nunmehr fast 12 Jahren erfolgreich leitet, bedankte sich für das Vertrauen, nahm die Wahl an und betonte, dass er sich auf den anstehenden Wahlkampf mit der SPD und viele Gespräche mit den Wählerinnen und Wählern freue.